Umwelt – Natur

Der Baustein „Umwelt – Natur“ spielt aufgrund der Einzigartigkeit der Lage des Dorfes Walchensee eine herausragende Rolle im Kontext des Schulkonzepts. Er durchdringt den Unterricht und das Schulleben gleichermaßen. Ein wenig abgeschieden von der Hektik der großen Welt liegt das Dorf Walchensee auf achthundert Meter Höhe idyllisch am von Bergen umgebenen Walchensee.

Vor allem im Rahmen von regelmäßigen Unterrichtsexkursionen sowie von Wandertagen werden die reichen Wander- und Spazierwege als Lern- und Lebensräume genutzt. Die Kinder erfahren auf diese Weise die Natur im Ablauf der Jahreszeiten multisensorisch und erleben Schule und Natur bzw. Umwelt als Einheit. Selbstverständlich finden die gemachten Erfahrungen und die vielfältigen Funde aus der Natur Eingang in den Unterricht, so dass die Kinder ein grundlegendes Verständnis für Natur und Umwelt mit Freude erlernen.

Darüber hinaus bietet der wunderschöne und mit Liebe gepflegte Schulgarten weitere Anreize zur handlungsorientierten Auseinandersetzung mit der Natur. So wird beispielsweise ein eigenes Kartoffelbeet von den Schülern unter Anleitung selbst bestellt. Mit einem Kartoffelfeuer im Herbst wird die Ernte gefeiert.

Der Zusammenhang von Säen, Pflegen, Ernten kann damit am Beispiel des schuleigenen Kartoffelbeets mit einem projektorientiertem Unterricht verdeutlicht werden. Auch der Sportunterricht erfolgt nach Möglichkeit im Freien, wobei vor allem der Fußballplatz des Dorfes und der Schlittenberg im Winter als Lernorte der körperlichen Ertüchtigung dienen.

Das Leben und Lernen in der Einrichtung ist zudem nicht auf das Schulareal beschränkt. Handwerksbetriebe und viele Einrichtungen des täglichen Lebens (Feuerwehr, Wasserwacht etc.) sind wichtige Ansprechpartner. Schule und Dorf ergänzen sich durch Bildung aus erster Hand.